Teilnahme an den Waldjugendspielen 2019 im Burgauer Wald

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Am 19. September machten die dritten und vierten Schuljahre der KGS Sankt Bonifatius bei schönstem Spätsommerwetter eine Wanderung in den Burgauer Wald, um dort in der Nähe des Schlosses an den diesjährigen Waldjugendspielen teilzunehmen. Mit großer Begeisterung lernten die Kinder von fachkundigen Menschen wie Jägern, Forstwirten und Falknern ganz viel Wissenswertes über den Wald und den darin lebenden bzw. arbeitenden Menschen und Tieren. So wurden beispielsweise mit großer Begeisterung die Greifvögel des Wildfreigeheges Hellenthal bestaunt. Der Falkner stellte den Kindern seine pfeilschnellen Falken, die segelnden Bussarde und mehrere beeindruckende Adler vor. Das größte Erlebnis an dieser Station war für alle großen und kleinen Zuschauer die Tatsache, einmal einen Adler auf dem Arm tragen zu können und diesen sogar streicheln zu dürfen.

     

Auch von Lucky waren die Kinder gleich angetan. Sie durften das „Rückepferd“ kraulen und mit Möhren füttern. Gespannt erfuhren die Schüler, dass Pferde wie Lucky im Wald eingesetzt werden, um gefällte Baumstämme aus dem Wald bis hin zu den nächsten Waldwegen zu ziehen. Diese Methode der Waldarbeit ist sehr umweltfreundlich und macht kaum Lärm.

 

 

Bei manchen Waldstationen konnten die
Kinder selber aktiv werden. So schulten sie
an einer Station beispielsweise mit der
Aufgabe „Baut aus Baumstämmen, Ästen und
Zweigen einen möglichst hohen Turm!“ nicht
nur ihre Kreativität und ihre individuelle
Baukunst, sondern vor allem Teamfähigkeit
und gegenseitige Rücksichtsnahme. Stolz
waren alle Kinder am Ende der Aktion auf ihr
gemeinsames Bauwerk, welches nicht nur
besonders hoch, sondern auch ausgefallen
schön geworden war.

     

Tierisch gut ging es für die Kinder bei der Waldschule zu, an denen mehrere Jäger die Tiere des
Waldes mit Hilfe von ausgestellten Waldtierpräparaten genauer vorstellten. Ob Wildschwein,
Biber, Reh, Igel, Eichhörnchen oder Fuchs – alle Tiere konnten in ihrer ausgestopften Form
hervorragend betrachtet und angefasst werden.

    

Sehr anschaulich erklärten Forstwirte den Kindern ihre Arbeit im Wald und die hierfür benötigten
Werkzeuge und Geräte. Besonders aufmerksam begutachteten die Kinder winzige Borkenkäfer,
die aufgrund der Trockenheit in den letzten zwei Jahren viele Schäden im Wald verursacht
haben, wodurch eine Menge kranke bzw. tote Fichten im Wald gefällt werden müssen.

   

 

Es war ein rundum gelungener Tag mit vielen lehrreichen Informationen, Erlebnissen und
Eindrücken rund um den Wald. Die Kinder haben mit viel Freude gelernt und ihr Wissen zum
Abschluss und zur weiteren unterrichtlichen Arbeit mit in die Schule genommen.
 

 

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