Student Art 2012

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Im Rahmen des DuerenStudentArt Projektes im Schloss Burgau hat sich die KGS St. Bonifatius mit mehreren Klassen aktiv an den angebotenen Workshops beteiligt.

 

Kunstworkshop im Schloss Burgau unter Leitung von Fr. Marie-Christin Hallier
 

Am 30.10.2012 und 05.11.2012 besuchten Schüler der KGS Sankt Bonifatius die Kunstausstellung im naheliegenden Schloss Burgau. Eine Studentin der Alanus Hochschule führte die Kinder durch vier Räume des Schlosses, in denen Kunstwerke zum Thema `Erde und Kosmos´ ausgestellt waren. Nach den offenen Betrachtungen verschiedenster künstlerischer Arbeiten konnten die Kinder in völlig ungezwungener und sehr freudvoller Atmosphäre gemeinsam künstlerisch arbeiten. Den Rhythmus und den Inhalt des Kunstworkshops durften die Kinder sogar mitbestimmen. Im gelungenen Zusammenspiel von Betrachtungsweisen und vorgestellter Maltechnik erlebten sie die ausgestellten Kunstwerke in besonderer Weise ganzheitlich. Es wurden gezielte Impulse gesetzt, damit alle Kinder nach eigenen Ideen arbeiten konnten. So malten unsere begeisterten Grundschüler der dritten und vierten Klasse selbst wie kleine Künstler ungewöhnlich kreativ und konzentriert über einen langen Zeitraum.

 

Der Kunstworkshop bot den Kindern der KGS Bonifatius eine einmalige Möglichkeit, sich den aktuell ausgestellten Kunstwerken in ihrer Heimatstadt nicht nur sprachlich zu nähern, sondern diese unter geschickter Anleitung durch eigenes Erleben zu entdecken. Dabei gewannen die Kinder wichtiges Vertrauen in das eigene gestalterische Tun. Letztendlich machten sie und die Lehrpersonen viele Lernerfahrungen, die weit über Kunst und Schule hinausgehen.

 

  

Auszug von DuerenStudentArt:

Die DuerenStudentArt hat sich von der Idee im Fruehjahr 2012 bis zur Vernissage Anfang Oktober und dann nochmals waehrend der Ausstellungszeit bestaendig weiterentwickelt.

Das Angebot, das historische Schloss Burgau in Dueren fuer eine Studentenausstellung zu nutzen, wurde gern vom Netzwerk www.european-retail-academy.org aufgegriffen, denn diesem Netzwerk geht es zum einen immer um die Verzahnung von Studium und Praxis – und zum anderen um Internationalitaet. So konnten 16 Studenten aus 6 Laendern Team Spirit in der Bildauswahl, Haengung und Veranstaltungsorganisation entwickeln! Der Titel  „Erde und Kosmos“ vereint die Studenten der Alanus Hochschule interdisziplinaer, denn allen ist die Nachhaltigkeit total wichtig: das Ausstellungsmotto soll in diesem Sinne die Wahrnehmung dafuer staerken, dass die Gesellschaft staerker langfristig und global denken muss! Dieser  Gedankengang schliesst auch eine altersstufenuebergreifende Zusammenarbeit ein: die jungen Studenten wurden gestuetzt durch eine Alumni-Studentin und die international erfahrende Kuenstlerin Mary Bauermeister, die zugleich Projektpatin war.

Ein weiterer Aspekt war der Versuch der Partizipation der Buerger der Stadt Dueren im Sinne eines CityMarketings. Durch Mal- und ZauberEvents wurden Schulklassen animiert, im Ambiente des Wasserschlosses Burgau mit ausstellenden Studenten gemeinsam kuenstlerisch zu arbeiten.

Kommentare

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Der Kunstförderverein Kreis Düren e.V. veranstaltet zeigt etwa alle zwei Jahre im Rahmen "Junge Kunst aus Akademien im Rahmen der Veranstaltung "ART UP". Ich habe es als einen sehr großen ersten Erfolg des Arbeitskreises Bildende Kunst des Kunstfördervereins Kreis Düren angesehen, dass bei der diesjährigen Veranstaltung "Erde und Kosmos" erstmals in Burgau gelungen ist nicht nur Kunst zu zeigen und zu beschreiben, sondern Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv in die Auseinandersetzung mit aktueller Kunst einzubeziehen. So freut es mich in besonderem Maße, dass zwei Grundschulklassen der Bonifatiusschule aus Düren und zwei Grundschulklassen der Nordschule Jülich in diesen Prozess einbezogen werden konnten. Moderne Kunst konnte hautnah auf eine ganz besondere Art und Weise in aktiver Auseinandersetzung mit den Kunstwerken, mit Künstlerinnen und Künstlern und auch in produktiver Kommunikation untereinander erlebt werden. Es war für mich eine beglückende Erfahrung zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler bei den unterschiedlichen Aktionen Aktionen mit den Studentinnen und Studenten im wahrsten Sinne "hautnah" erfasst wurden und die Kommunikation untereinander, mit den Künstlerinnen und Künstlern und auch mit den Kunstwerken in einen produktiven "Flow"-Zustand geraten konnten. Ein herzlicher Dank gilt auch den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die diesen Prozess ermöglicht und aktiv unterstützt haben.

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