Plastisches Gestalten – Modellieren

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Plastisches Gestalten – Modellieren

Das plastische Gestalten ist ein Bereich der Kunsterziehung, der sich in zwei große Richtungen teilen lässt: Einmal in das Arbeiten mit Ton/Modelliermasse/Gips und zum anderen in das Formen mit Kleister und Papier.

Plastisches Gestalten, im Besonderen der Teilbereich Modellieren, trainiert die Finger und Hände, fördert die räumliche Vorstellungskraft und Kreativität.

Modellieren meint das Formen einer Gestalt aus weichem, knetbarem Material, durch z.B. drücken, kneten, wegnehmen oder hinzufügen. Hierbei gibt es verschiedenste Techniken: Kneten, Formen, Modellieren, Skelett-Modulation und die Aufbautechnik. Beim Kneten kommt es in einer zweiten Stufe zum Drehen (Kugelformen) und zum Rollen (Walzendrehen). Je anspruchsvoller ein Modell ist, desto mehr muss auf die Verarbeitung geachtet werden. Bei der Skelett-Modulation wird dies aufgenommen, und es wird ein Gerüst aus z.B. Draht gearbeitet. Anschließend wird dieses Skelett Stück für Stück ummantelt.

"Bei diesen Modelliermännchen bekamen wir ein Stück Modelliermasse und ein Stück Papier als Unterlage. Jeder sollte sich selbst formen. Die Aufgabe hieß: „Ich auf meinem Strandlaken“. Bevor wir das Männchen anmalen konnte, musste die Masse erst einmal trocknen. In der nächsten Kunststunde konnten wir dann mit dem Anmalen beginnen. Dafür benutzten wir Wasserfarben. Als das Männchen fertig war, bekamen wir alle ein Stück Pappe. Diese sollte das Strandlaken werden. Wir durften es so anmalen, wie wir wollten. Danach bekamen wir Wolle und wir fädelten kurze Wollstücke in die Löcher. Das sollten die Fransen vom Badetuch werden. Mit einem Doppelknoten haben wir sie befestigt. Zum Schluss noch das Männchen auf das Badelaken und unsere Kunstwerke waren fertig."

Csilla, Klasse 4a