Pädagogische Geschlossenheit

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Pädagogische Geschlossenheit – Konsens beim Regelwerk stärkt die Kooperation im Kollegium
SIEGFRIED SCHÖLZEL, ALFONS DÖHLER

„Unser Kollegium ist an diesem Tag ein gutes Stück zusammengewachsen . . .“
Das
ist eine der typischen positiven Rückmeldungen auf eine pädagogische Konferenz, bei der sich das komplette Kollegium gemeinsam mit der Schulleitung auf den Weg gemacht hat, in Fragen des Regelwerks verstärkt „an einem Strang zu ziehen“. „Pädagogische Geschlossenheit geht vor individueller pädagogischer Freiheit“, lautet die zentrale Forderung. Sie bezieht sich dabei auf die drei bis zehn Prozent der „energetischen Minderheit“ von Schülerinnen und Schüler, die den Alltag in der Schule durch ihr problematisches Verhalten durcheinanderbringen. „Pädagogische Geschlossenheit“ hat sich in über 100 Kollegien sämtlicher Schultypen in NRW bewährt.

Die KGS St. Bonifatius hat das Konzept der pädagogischen Geschlossenheit an der gesamten Schule inklusive der OGS im Jahr 2013 eingeführt. Nach den positiven Ergebnissen der Evaluation im Herbst 2013 wurde beschlossen das Konzept dauerhaft umzusetzen und weiter zu entwickeln.