Ausflug zum Wasserkraftwerk nach Heimbach-Hasenfeld

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Als Einstieg in das neue Unterrichtsthema „Energie und Strom“ machte die Klasse 4b am Freitag, den 9. Juni 2017 einen Ausflug nach Heimbach-Hasenfeld. Hier besuchten die Kinder das beeindruckende Wasserkraftwerk im Jugendstil. Das Wasserkraftwerk liegt direkt an der Rur und bezieht sein Wasser aus der Urfttalsperre über den Kermeterstollen, der 67 Höhenmeter oberhalb des Kraftwerkes in zwei Druckrohre übergeht.

In der schönen Kraftwerksanlage befindet sich ein Energie-Museum. Hier wurden bei der Besichtigung zuerst die alten Elektrogeräte aus dem letzten Jahrhundert genau unter die Lupe genommen. Die Museumsleitung erklärte unseren Kindern beispielsweise den Aufbau und die Entwicklung vom Waschbrett bis zur heutigen strombetriebenen Waschmaschine:

 

 

Besonders beeindruckt waren die Viertklässler von der Ausführung der Leitwarte zur Steuerung der Generatoren: Sämtliche Messgeräte und Schalter wurden aus Messing hergestellt und auf Grundplatten aus Marmor montiert. Die Leitwarte selbst befindet sich auf einer Empore über den Maschinen.

Die Kinder lernten an ihrem Ausflugstag eine Menge über die Stromerzeugung im Kraftwerk Heimbach. Sie erfuhren beispielsweise, dass das Pumpspeicherkraftwerk bei der Einweihung mit einer Leistung von 12 Megawatt das größte Speicher-Wasserkraftwerk Europas war und die ursprüngliche Ausrüstung mit acht Francis-Turbinen, die jeweils einen eigenen Generator zu 1,5 MW antrieben, fast 70 Jahre in Betrieb war.

 

Bis heute ist das Elektrizitätswerk an der Stromversorgung beteiligt und wird von der RWE Innogy betrieben.

 

Gemeinsamer Abschluss in der schönen Eifel

Nach der Kraftwerksbesichtigung ging es weiter nach Heimbach-Hausen. Hier feierten die Kinder einen schönen Schuljahresabschluss bei ihrer Klassenlehrerin.

 

Unbeeindruckt vom schlechten Wetter wurde viel gespielt und lecker gegessen. Ein besonderes Highlight waren die vielen Haustiere.